Am Neckar mit sechstgrößtem Binnenhafen Deutschlands. Obst-,
Gemüse- und Weinanbau (rund 550 ha Rebfläche). Mischung von Klein-
Mittel- und Großbetrieben. Salzbergwerk.
Geschichte:
741 erstmals "Helibruna" erwähnt. Fränkisches Königsgut
wurde 724 an Bistum Würzburg übergeben. 1215 Stadt. 1281-1803
freie Reichsstadt. 12. Jh. größte staufische Kaiserpfalz nördlich
der Alpen in Bad Wimpfen, dort denkmalgeschützte Altstadt.
Weiteres:
In Heilbronn Rathaus (um 1300) mit astronomischer Kunstuhr mit zwei
Zifferblättern (1580), Kilianskirche mit Hochaltar und 62 m hohem
Renaissanceturm (1529), Käthchenhaus. Kulturzentrum Deutschhof. In
Neckarsulm Deutschordensschloß (darin Zweiradmuseum).
An der oberen Saale im bayerischen Vogtland und Frankenwald. Textil-,
und Maschinenbauindustrie, Dienstleistungsunternehmen, Brauereien.
Geschichte:
1214 erste Erwähnung der Pfarrei St. Lorenz, damit Nachweis der
Ursiedlung Hof als Königsgut. Rehau 1234, Naila 1343. 1792 an Preußen.
Durch Eisenbahnanschluß 1848 wirtschaftlicher Aufschwung. 1823 in
Hof großer Brand. Münchberg vor 1298 als Stadt erwähnt.
Weiteres:
Michaeliskirche (Neubau auf Mauern von 1380), Rathaus, Erholungsgebiet.
Zwischen Heidelberg und Darmstadt. Umfaßt hessisches Ried, die
Bergstraße und den westlichen Odenwald. Durch mildes Klima Obst-
und Weinanbau.
Geschichte:
Vermutete Gegend der Nibelungen. Mittelalterliche Bauten (Schlösser:
Auerbach, Schönberg, Lichtenberg), Benediktinerabtei Lorsch (764),
evang. Bergkirche in Zwingenburg.
Weiteres:
In Heppenheim "Dom der Bergstraße" (neugotische Kirche), J.v.Liebig-Apotheke.
Im Rathaus Glockenspiel. Im Staatspark Fürstenlager (Bensheim) steht
höchster Mammutbaum Europas (53 m und 5 m Umfang). Felsenmeer bei
Lautertal (vermutlich verlassener Römer-Steinbruch).
Südlich von Kassel im Kellerwald und Knüllgebirge. Landwirtschaft,
Ernährungs-, mittelständische und Kleinindustrie, Druckereien,
Pharmazie und Medizintechnik in Melsungen.
Geschichte:
723 Klostergründung durch Bonifatius, danach Christianisierung
der Region. Im Mittelalter Machtkämpfe zwischen den Landgrafen von
Hessen und dem Erzbistum Mainz, worauf Burgen und befestigte Städte
hinweisen. Gebiet des alten Chattengaues. Im heutigen Ortsteil Treysa August
1945 Gründung der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Weiteres:
In Fritzlar St. Petri-Dom (11. Jh., Domschatz), altes Rathaus und Hochzeitshaus
(1580). In Homberg Stadtkirche (14. Jh.) und Burgruine Hohenburg (1162).
In der Fachwerkstadt Melsungen Rathaus (1555). Wildpark Knüll. Bei
Züschen altsteinzeitliches Steinkammergrab. Brüder-Grimm-Märchenstraße.
230.000 (Stadt),; 37.000, meist evangelisch; 54 E/km².
Lage/Leistung:
Hansestadt an der unteren Warnow ist die größte Stadt Mecklenburgs.
Hafen, Schiffsbau, Fischverarbeitung, Handelsstadt. Fährverbindungen
über die Ostsee. Im Umland Landwirtschaft, etwas Ölvorkommen.
Erholungsmöglichkeiten an der Küste.
Geschichte:
1161 erste Erwähnung als slawische Handelsniederlassung. Um 1200
deutsche Kaufleute, 1218 Stadtrecht. 1259 Hansestadt mit europaweiten Handelsbeziehungen.
1352 an die Herzöge von Schwerin.
Weiteres:
Rathaus am Neuen Markt (13. Jh.), gotische Marienkirche (1230 mit Uhr
von 1472), Kröpeliner Straße und Tor (54 m hohes Backsteingebäude).
Steintor.
Hansestadt an der Ostsee vor den Inseln Rügen und Hiddensee. Wichtiger
Transitort, Marineausbildungsstätten. Werften, Fischverarbeitung und
Baugewerbe.
Geschichte:
1209 gegründet, 1234 Lübisches Recht, 1278 Hansemitglied,
1628 vergebliche Belagerung durch Wallenstein. 1648 an Schweden, 1815 an
Preußen. 1936 Rügendamm.
Weiteres:
Mittelalterliche Altstadt, Wulflamhaus, Kampischer Hof, Kütertor
(vor 1281), gotisches Rathaus (Backsteinbau aus 13. Jh.), Marienkirche
(15. Jh., 100 m langes und 32 m hohes Hauptschiff), Nikolaikirche (1276),
ehemaliges Katharinenkloster (mit Meeresmuseum).