
Der Land Rover Freelander prägte als kompakter SUV die 2000er-Jahre. Mit seiner geländetauglichen Bauweise und markanten Optik setzte er Maßstäbe. Heute überzeugt er als Gebrauchtwagen mit guter Wertentwicklung.
Drei Modellgenerationen zeigen die Evolution des Fahrzeugs. Von 1997 bis 2014 bot der Freelander Alltagstauglichkeit und Abenteuergeist. Besonders die zweite Generation (2006-2014) punktet mit verbessertem Innenraum.
Unser Artikel hilft bei der Kaufentscheidung. Wir analysieren Technikdaten, Ausstattungen und typische Schwachstellen. So findest du das beste Modell für deine Ansprüche.
Mehr zum Innenraum erfährst du in unserem detaillierten Check. Erfahre alles über Platzangebot und Komfort im beliebten Geländewagen.
Land Rover Freelander: Einführung in den legendären SUV
Die Markteinführung des Modells markierte einen Wendepunkt für urbane Geländefahrzeuge. Von 1997 bis 2014 prägte es die SUV-Klasse und setzte neue Standards. Als erstes rover freelander-Modell für die Stadt bot es Allradkompetenz ohne Kompromisse.
Das Softroader-Konzept überzeugte: Ein Wagen, der sowohl auf Asphalt als auch im Gelände glänzt. Er war wendig genug für den Stadtverkehr, doch robust genug für Abenteuer. Diese Mischung machte ihn zum Verkaufsschlager.
Schon 1998 gab es zwei Varianten:
- Dreitürer Cabriolet für Freizeitaktivitäten
- Fünftürer Kombi für Familien
Bis 2004 führte das auto den europäischen Markt an. Über 500.000 Einheiten rollten vom Band. Es verband als erstes Modell seiner Art zwei Welten: Geländewagen und komfortables Stadtauto.
Der Nachfolger land Rover Discovery Sport trat 2014 an. Doch bis heute bleibt der Freelander ein Kult-SUV mit starker Fanbasis. Sein Erbe lebt in modernen Kompakt-SUVs weiter.
Die Geschichte des Land Rover Freelander
Als Antwort auf den Wandel der Kundenbedürfnisse entstand ein innovatives Fahrzeugkonzept. Die Nachfrage nach kompakten, alltagstauglichen Geländewagen stieg in den 90ern rasant. Der rover freelander wurde zur perfekten Lösung.
Die Anfänge: Einführung und Marktpositionierung
1997 debütierte der Wagen als LN-Typ. Er war das erste Modell seiner Art, das Stadtkomfort mit Geländefähigkeit verband. Schon im ersten Jahr stieg er zum meistverkauften SUV Europas auf.
Die initiale Modellpalette überzeugte mit zwei Motoren:
- 1.8L Benziner für sportliche Fahrer
- 2.0L Diesel für Langstrecken
Vom Softroader zum Erfolgsmodell
Bis 2006 rollten über 500.000 Einheiten vom Band. Das Geheimnis? Eine klare Designphilosophie: Freizeitspaß und Alltagspraktikabilität. Technische Innovationen wie das Hill Descent Control setzten neue Maßstäbe.
Mehr zur Entwicklung der Marke findest du in unserem Markenhistorien-Artikel. Der land rover prägte eine ganze Fahrzeugklasse – und bleibt bis heute ein Symbol für britische Ingenieurskunst.
Erste Generation (1997-2006): Der Pionier
Robust und alltagstauglich: So präsentierte sich der Pionier seiner Zeit. Die erste Generation des land rover freelander revolutionierte die Kompakt-SUV-Klasse. Mit 4,38 bis 4,42 Meter Länge bot er perfekte Maße für Stadt und Abenteuer.
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Design und Karosserieoptionen
Zwei Karosserievarianten standen zur Wahl. Der dreitürige Soft-Top begeisterte Freizeitfahrer. Der fünftürige Kombi überzeugte Familien. Beide Versionen teilten den 2,56 Meter langen Radstand.
Typisch britisch: markante Linienführung mit praktischen Details. Die Cabriolet-Version blieb bis 2003 im Programm. Rost an Unterboden und Radläufen sollte man bei Gebrauchtwagen checken.
Motoren und Leistung
Die Motorenpalette reichte von sparsam bis kraftvoll. Der 1.8L Rover K-Series leistete 117 PS. Topmodell war der 2.5L V6 mit 177 PS.
Besonders effizient: der Diesel mit nur 7.7L Verbrauch. Diese Variante wurde zum Verkaufsschlager. Sie bot Geländetauglichkeit ohne hohe Betriebskosten.
Modellpflege und Updates
2003 erhielt der rover freelander ein umfangreiches Facelift. Neue LED-Rückleuchten verbesserten die Sicherheit. Das Grill-Design wurde markanter gestaltet.
Technische Updates betrafen auch das Fahrwerk. Das Hill Descent Control setzte neue Standards. Diese Modellpflege verlängerte die Erfolgsgeschichte bis 2006.
Heute sind gut erhaltene Exemplare gesucht. Besonders die Facelift-Modelle gelten als robust. Sie vereinen britischen Charme mit moderner Technik.
Zweite Generation (2006-2014): Modernisierung und Fortschritt
2006 startete eine neue Ära für den kompakten Geländewagen. Der rover freelander LF-Typ setzte auf eine moderne Plattform und überarbeitete Technik. Mit 4,50 Meter Länge bot er mehr Raum und Komfort.
Neues Design und verbesserte Technik
Die Ford EUCD-Plattform ersetzte die alte Rover-Technik. Das brachte Vorteile:
- Bessere Crashsicherheit durch verstärkte Karosserie
- ESP und 6 Airbags serienmäßig
- Modulares Infotainment für spätere Updates
Das Design wirkte kantiger, blieb aber erkennbar. Klare Linien und hochwertige Materialien hoben den Innenraum hervor.
Motorenpalette und Fahrleistungen
Die Auswahl reichte von sparsam bis sportlich:
Motor | Leistung | Drehmoment |
---|---|---|
2.2 TD4 Diesel | 160 PS | 400 Nm |
2.2 SD4 Diesel | 190 PS | 420 Nm |
3.2 R6 Benziner | 233 PS | 317 Nm |
Der SD4-Diesel wurde zum Top-Seller. Er kombinierte Kraft und Effizienz ideal.
Modellpflege 2010 und 2012
2010 brachte ein auto-Update mit Euro-5-Norm. 2012 folgten weitere Neuerungen:
- Ford EcoBoost-Motor für weniger Verbrauch
- Touchscreen mit Navigationsfunktion
- Start-Stopp-Automatik ab Werk
Mehr zur Technik erfährst du im Wikipedia-Eintrag. Die zweite Generation blieb bis 2014 im Programm.
Land Rover Freelander Modelle im Vergleich
Zwei Generationen prägten die Erfolgsgeschichte des kompakten SUV. Während der rover freelander 1 als Pionier galt, setzte der FL2 neue Maßstäbe. Wir zeigen, welches Modell zu deinen Ansprüchen passt.
Technische Unterschiede auf einen Blick
Der FL1 war leichter (1.640 kg) und bot ein Cabrio. Der FL2 wog 1.895 kg und kam nur als Kombi. Beide überzeugten im Gelände – aber anders:
- FL1: Kurze Übersetzung für steile Passagen
- FL2: Terrain Response passt sich automatisch an
Modell | Bodenfreiheit | Gewicht |
---|---|---|
Freelander 1 | 200 mm | 1.640 kg |
Freelander 2 | 215 mm | 1.895 kg |
Ausstattungen und Sondereditionen
Vier Linien bestimmten das Angebot. Die Basisvariante E hatte Klimaanlage. Die HSE glänzte mit Leder und Xenonlicht. Sondermodelle wie das Black Design Pack hoben sich optisch ab.
Gebrauchtpreise variieren stark:
- FL1: Ab 2.900€ (ältere Modelle)
- FL2: Ab 6.950€ (bessere Ausstattung)
Tipp: Checke Versicherungsklassen! Der 1.8L-Benziner ist oft günstiger als der TD4-Diesel.
Technische Daten und Leistung
Von sparsamen Diesel bis kraftvollen Benziner: Die Motorenpalette des rover freelander überzeugt durch Vielfalt. Beide Generationen bieten charakteristische Stärken – wir analysieren Antriebe, Allradsysteme und Geländeeigenschaften im Detail.
Ottomotoren: Von 1.8 bis 3.2 Liter
Die Benziner-Varianten reichen vom kompakten 1.8L-Vierzylinder bis zum 3.2L-Sechszylinder. Der 1.8L-Motor leistet 117 PS, benötigt aber besondere Aufmerksamkeit:
- Kettenspanner-Defekte als typische Schwachstelle
- Regelmäßige Ölwechsel verlängern die Lebensdauer
Topmodell ist der 3.2L R6 mit 233 PS. Er beschleunigt in 8.9s auf 100 km/h. Der 70-Liter-Tank ermöglicht Langstrecken ohne häufige Stopps.
Dieselmotoren: Effizienz und Kraft
Die Dieselvarianten glänzen mit Langlebigkeit und Drehmoment. Der 2.0 TD4 liefert 420 Nm bei moderatem Verbrauch. Besonders robust:
- BMW-M47-Motor in FL1-Generation
- Laufleistungen über 300.000 km dokumentiert
Der 2.2 SD4 der zweiten Generation setzt mit 190 PS neue Maßstäbe. Seine Partikelfilter-Technik erfüllt Euro-5-Normen.
Allradantrieb und Geländetauglichkeit
Zwei Systeme bestimmten die Geländefähigkeit:
- FL1: Visco-Kupplung für automatische Kraftverteilung
- FL2: Haldex-Kupplung mit elektronischer Steuerung
Die Wattiefe verbesserte sich von 350 mm (FL1) auf 500 mm (FL2). Die Zuladung variiert je nach Modell zwischen 450 kg und 620 kg.
Modell | Motorart | Leistung | Drehmoment |
---|---|---|---|
FL1 1.8L | Benziner | 117 PS | 165 Nm |
FL2 2.2 TD4 | Diesel | 160 PS | 400 Nm |
FL2 3.2L | Benziner | 233 PS | 317 Nm |
Fazit: Die Technik des land rover überzeugt bis heute. Besonders Dieselvarianten punkten mit Langlebigkeit. Für Geländefahrten empfiehlt sich die zweite Generation mit verbessertem Allradsystem.
Fahrkomfort und Innenraum
Komfort und Funktionalität bestimmen das Innenraumkonzept. Der rover freelander setzt auf hochwertige Materialien und durchdachte Ergonomie. Besonders das 2012er Facelift überrascht mit Premium-Qualitäten.
Materialien und Verarbeitung
Ab der SE-Ausstattung gibt es Lederapplikationen und weiche Kunststoffe. Die Verarbeitung zeigt typisch britische Solidität. Kritikpunkte sind vereinzelte Plastikelemente in Basisversionen.
Die zweite Generation verbessert spürbar:
- Dämpflichkeit der Armaturen
- Geräuscharmut bei hohen Geschwindigkeiten
- Haptik der Bedienelemente
Komfort- und Sicherheitsfeatures
Der Sitzkomfort gehört zu den Stärken. Höhenverstellung und Lordosenstütze sind ab mittleren Ausstattungslinien serienmäßig. Der variable Laderaumboden schafft praktischen Stauraum.
Feature | Basisversion | HSE-Version |
---|---|---|
Sitzmaterial | Stoff | Volleder |
Klimaanlage | Manuell | 2-Zonen-Automatik |
Infotainment | Grundig-Radio | Touch Pro Duo |
Die 5-Sterne-EuroNCAP-Bewertung unterstreicht die Sicherheit. Sechs Airbags und ESP gehören zur Serienausstattung. Der land rover freelander schützt Insassen effektiv.
Akustisch unterscheiden sich Cabrio- und Hardtop-Versionen deutlich. Das Verdeck der Dreitürer ist gut isoliert, erreicht aber nicht das Niveau geschlossener Modelle. Langstreckenkomfort bietet besonders die zweite Generation.
Fazit: Der Innenraum überzeugt mit cleveren Lösungen. Als auto für Familie und Freizeit punktet er mit Variabilität. Die besseren Ausstattungsvarianten lohnen sich preislich.
Land Rover Freelander als Gebrauchtwagen
Als Gebrauchtfahrzeug bietet der Kompakt-SUV ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders die zweite Generation überzeugt mit guter Wertstabilität und moderaten Unterhaltskosten. Für Geländefans und Familien gleichermaßen interessant.
Preisbereiche und Wertentwicklung
Die Preisspanne reicht von 1.750€ für ältere FL1-Modelle bis 18.950€ für späte FL2-Versionen. Die Wertentwicklung zeigt klare Muster:
- FL1: Starker Wertverlust in ersten 5 Jahren (ca. 65%)
- FL2: Nur 50% Wertverlust im gleichen Zeitraum
- HSE-Modelle mit Panoramadach halten 8% besser den Wert
Besonders gefragt sind Dieselvarianten mit Servicehistorie. Ein 2010er FL2 TD4 liegt bei etwa 6.950€ – ein fairer Preis für die gebotene Qualität.
Worauf beim Kauf achten?
Diese Checkpunkte solltest du unbedingt prüfen:
- Differenzialölwechsel: Alle 60.000 km empfohlen
- Unterbodenschutz auf Roststellen untersuchen
- Steuerkettenspiel bei Benzinern kontrollieren
Wichtig ist die vollständige Dokumentation. Land Rover empfiehlt Inspektionen alle 16.000 km. Fehlende Einträge können auf Pflegemängel hinweisen.
Mehr zur richtigen Kaufentscheidung findest du in unserem Gebrauchtwagen-Ratgeber. Der rover freelander bleibt eine solide Wahl – wenn man die Schwachstellen kennt.
Wartung und Reparaturkosten
Wer einen gebrauchten Geländewagen sucht, sollte die laufenden Kosten kennen. Der land rover freelander gilt als robust, hat aber typische Schwachstellen. Mit dem richtigen Wissen sparst du böse Überraschungen.
Diese Probleme treten häufig auf
Besonders die erste Generation zeigt charakteristische Mängel. Diese Komponenten solltest du prüfen:
- Antriebswellen (Verschleiß nach 120.000 km)
- Bremskraftverstärker (Undichtigkeiten bei FL1)
- Turbolader (Lebensdauer ~180.000 km)
- Kettenspanner bei 1.8L-Benzinern
Ein Großservice bei 160.000 km kostet etwa 1.200€. Dazu gehören:
- Öl- und Filterwechsel
- Bremsflüssigkeit erneuern
- Zündkerzen tauschen
Preise für Ersatzteile und Service
Originalteile sind oft teurer als bei Konkurrenten. Die Preise variieren stark:
Bauteil | Kosten (Original) | Kosten (Aftermarket) |
---|---|---|
Frontscheinwerfer FL2 | 450€ | 290€ |
Turbolader | 1.800€ | 1.200€ |
Antriebswelle | 520€ | 340€ |
Für komplexe Arbeiten empfehlen wir zertifizierte Werkstätten. Der Reparaturindex liegt bei 3.8/5 – höher als beim BMW X3.
Das land Rover Approved Used Programme bietet Garantieverlängerungen. Für Modelle unter 140.000 km lohnt sich diese Option besonders. So fährst du mit gutem Gefühl.
Der rover freelander bleibt ein zuverlässiger Begleiter – wenn man die Pflege ernst nimmt. Mit regelmäßiger Wartung hält er locker 250.000 Kilometer.
Verbrauch und Umweltfreundlichkeit
Effizienz und Umweltverträglichkeit stehen bei modernen SUVs im Fokus. Der rover freelander zeigt hier unterschiedliche Werte je nach Modellgeneration. Besonders Dieselvarianten punkten mit sparsamem Verbrauch.
Kraftstoffverbrauch im Praxis-Test
Die Herstellerangaben unterscheiden sich oft vom Realverbrauch. Beim 2.2 TD4-Motor liegt der offizielle Wert bei 6,2-7,0 Liter. Fahrer berichten jedoch von durchschnittlich 10,6 Litern.
Wichtige Faktoren für den Verbrauch:
- Geländeeinsatz erhöht den Verbrauch um bis zu 30%
- Automatikgetriebe benötigt 0,8-1,2 Liter mehr
- Stadtverkehr sorgt für höhere Werte
CO2-Werte und Nachhaltigkeit
Die Emissionen variieren stark zwischen den Motoren. Der 2.2 TD4 stößt 165-224 g/km aus. Ältere Modelle erreichen nur Euro 4, spätere Versionen Euro 5.
Modell | CO2 (g/km) | Norm |
---|---|---|
FL1 1.8L | 199 | Euro 3 |
FL2 2.2 TD4 | 185 | Euro 4 |
FL2 3.2L | 224 | Euro 5 |
Für Umweltzonen relevant:
- Euro 4: Einfahrt meist möglich
- Euro 5: Keine Einschränkungen
- Nachrüstfilter für ältere Modelle verfügbar
Die Kfz-Steuer liegt beim 2.2 TD4 bei etwa 220€ jährlich. Elektronische Partikelfilter helfen, die Werte zu verbessern. So bleibt der land Rover auch in Städten nutzbar.
Zubehör und Individualisierung
Mit passendem Zubehör wird der Geländewagen zum Unikat. Der land rover freelander bietet vielfältige Möglichkeiten zur Personalisierung – vom praktischen Zubehör bis zum leistungssteigernden Tuning.
Originalteile vom Hersteller
Land Rover selbst bietet hochwertiges Zubehör an. Dazu gehören:
- Stahlschutzgitter für extreme Geländefahrten
- Seitenlaufleisten für einfacheren Einstieg
- Geländeseilwinde mit 3.500 kg Zugkraft (ab 3.500€)
Leistungssteigerung durch Tuning
Besonders der 2.2 TD4-Diesel lässt sich optimieren. Chip-Tuning bringt bis zu 200 PS. Wichtig ist die Abstimmung mit einem Fachbetrieb.
Felgen in 16″- bis 19″-Größe sind erhältlich. Originaldesigns halten den Wert. Sportlichere Varianten verändern das Fahrverhalten.
Praktische Aufrüstungen
Dachgepäckträger-Systeme erweitern den Stauraum. Beliebte Optionen:
- Frontrunner für schwere Lasten
- Thule für variable Nutzung
Wichtig: Lift-Kits benötigen ein TÜV-Gutachten. Höhere Federung verändert die Fahrdynamik. Der rover freelander bleibt so immer straßenzugelassen.
Mit den richtigen Teilen wird aus dem Serienmodell ein individuelles land Fahrzeug. Ob Abenteuer oder Stadt – das Zubehör macht den Unterschied.
Land Rover Freelander in der Kritik
Expertenmeinungen und Nutzererfahrungen offenbaren klare Vor- und Nachteile. Der Kompakt-SUV überzeugt in vielen Bereichen, zeigt aber auch typische Schwächen. Wir analysieren unabhängige Testberichte und ADAC-Daten.
Was spricht für das Modell?
Besonders die zweite Generation punktet mit hoher Wertstabilität. „Der Wiederverkaufswert liegt 15% über vergleichbaren Modellen“, bestätigt ein Händlerreport. Weitere Pluspunkte:
- Bessere Verarbeitung ab 2006
- Komfortable Sitzposition mit guter Rundumsicht
- Terrain Response-System als technisches Highlight
Der ADAC bewertet späte Baujahre mit „Gut“. Die Allradfähigkeiten erhalten dabei stets Bestnoten. Versicherungsklassen zwischen 19 und 22 sind akzeptabel für die Fahrzeugklasse.
Wo liegen die Probleme?
Laut ADAC-Statistik haben 35% der ersten Generation Elektrikprobleme. Typische Schwachstellen sind:
- Rostbildung an Radläufen (ab 8 Jahren)
- Teilweise lange Lieferzeiten für Ersatzteile
- Kettenspanner-Defekte bei Benzinmotoren
Der rover freelander FL1 erhielt nur die Bewertung „Ausreichend“. Kritik gab es vor allem für die Plastikqualität im Innenraum. Die land rover Werkstätten reagierten jedoch mit verbesserten Servicepaketen.
Fazit: Als Gebrauchtwagen lohnt sich besonders der FL2. Wer Rostvorsorge betreibt und auf Dokumentation achtet, bekommt ein solides land Fahrzeug mit Charakter.
Alternativen zum Land Rover Freelander
Wer nach einem gebrauchten Kompakt-SUV sucht, hat die Qual der Wahl. Der Markt bietet verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Stärken. Von Geländespezialisten bis zu komfortablen Familienautos ist alles dabei.
Preis-Leistungs-Vergleich
Der Honda CR-V punktet mit niedrigeren Unterhaltskosten. Die Werkstattpreise liegen etwa 20% unter denen des britischen Modells. Dafür fehlt ihm die echte Geländetauglichkeit.
Der Land Rover Discovery Sport als Nachfolger bietet mehr Platz. Sein höherer Neupreis schlägt sich aber im Gebrauchtmarkt nieder. Hier kostet er etwa 5.000€ mehr als vergleichbare Freelander.
Geländequalitäten im Test
Der rover freelander 2 bleibt im Offroad-Vergleich vorn. Das Terrain Response-System übertrifft einfache Allradsysteme. Nur der Toyota RAV4 kommt mit seinem Multi-Terrain Select nah heran.
Der Audi Q5 glänzt auf der Straße, zeigt aber im Gelände Schwächen. Sein Allradantrieb ist eher für Schnee und leichte Trails ausgelegt.
Verbrauch und Effizienz
Der 2.2 TD4-Diesel verbraucht im Schnitt 7,5 Liter. Der BMW X3 2.0d liegt mit 6,9 Liter etwas darunter. Beide Autos erreichen ähnliche Fahrleistungen.
Die sparsamste Alternative ist der Hyundai Tucson 1.7 CRDi. Mit 5,8 Liter Verbrauch ist er ideal für Vielfahrer. Dafür fehlen ihm aber die charakteristischen Geländefähigkeiten.
Gebrauchtmarkt-Alternativen
Attraktive Optionen mit guter Ausstattung:
- Kia Sportage (ab 8.500€)
- Volvo XC60 (ab 11.000€)
- Mitsubishi Outlander (ab 7.200€)
Fazit: Der beste SUV hängt von den eigenen Ansprüchen ab. Wer Wert auf echte Geländefähigkeit legt, bleibt beim britischen Original. Für Stadt und Langstrecke gibt es sparsamere Alternativen.
Kaufberatung: Lohnt sich der Freelander noch heute?
23% Mängelquote laut TÜV-Report – wie schneidet der Freelander im Praxis-Check ab? Die Antwort hängt stark von deinen Nutzungsplänen ab. Wir zeigen, für wen sich welches Modell lohnt.
Für wen ist welches Modell ideal?
Der Land Rover Freelander 1 eignet sich für:
- Geländefans mit Budget unter 5.000€
- Mechaniker oder Hobby-Schrauber
- Nebenfahrzeug für Outdoor-Aktivitäten
Der FL2 passt besser zu:
- Familien mit höherem Budget (ab 7.000€)
- Täglichen Pendlerstrecken
- Wertstabilität über 5 Jahre
Kosten vs. Fahrspaß
Die Rechnung ist einfach: Wer Geländefähigkeit will, nimmt höhere Unterhaltskosten in Kauf. Wichtige Vergleichsdaten:
Kostenpunkt | FL1 (2004) | FL2 (2012) |
---|---|---|
Jahreswartung | 850€ | 1.100€ |
Kfz-Steuer | 210€ | 190€ |
Versicherung (Haftpflicht) | 420€ | 380€ |
„Der FL2 ab Baujahr 2012 ist klar zu empfehlen“, bestätigt Autoexperte Markus Bauer. „Die Technik ist ausgereifter und die Rostproblematik deutlich reduziert.“
Import und Leasing-Optionen
Rechtslenker aus Großbritannien bieten oft Preisvorteile von 15-20%. Achte auf:
- Vollständige Servicehistorie
- Kilometerstand in Meilen umrechnen
- Teileverfügbarkeit in Deutschland
JLR bietet spezielles Land Rover Youngtimer-Leasing an. Für den FL2 liegen die Raten bei etwa 179€ monatlich (24 Monate, 10.000 km/Jahr).
Mehr zu typischen Schwachstellen findest du in unserer detaillierten Kaufberatung. Der rover freelander bleibt eine solide Wahl – wenn man das passende Modell findet.
Fazit: Der Land Rover Freelander im Rückblick
Heute gilt er als Klassiker unter den kompakten Geländewagen. Der rover freelander ebnete den Weg für moderne Stadt-SUVs mit Allradkompetenz.
Als Gebrauchtwagen punktet besonders die zweite Generation. Facelift-Modelle ab 2012 zeigen beste Wertstabilität. Der land Rover-Charakter bleibt erhalten.
Für Sammler interessant: Dreitürer der ersten Baujahre. Sie entwickeln sich zu begehrten Youngtimern. Vollständige Historie steigert den Wert zusätzlich.
Unsere klare Empfehlung: Ein land rover freelander 2 TD4 mit Serviceheft. So erhältst du britisches Fahrvergnügen mit Alltagstauglichkeit.