Die deutschen Straßen erleben gerade eine spannende Wende. Während viele vom Elektroauto-Boom sprechen, zeigen die aktuellen Zulassungszahlen ein anderes Bild. Der Marktanteil von Hybridfahrzeugen kletterte auf beeindruckende 38,5 Prozent – ein Plus von 30,5 Prozent. Elektroautos bleiben bei 17,7 Prozent stehen.
Wir stehen zwischen zwei Welten. Auf der einen Seite die bekannten fossilen Brennstoffe. Auf der anderen nachhaltige Energiequellen. Die Hybridfahrzeuge Vorteile liegen genau in dieser Brückenfunktion. Sie verbinden das Beste aus beiden Technologien und definieren so Umweltschutz durch Hybrid Autos .
Die Continental-Mobilitätsstudie bringt Klarheit. Fast die Hälfte der amerikanischen Autofahrer kann sich einen Hybrid als nächstes Auto vorstellen – ohne gleich auf ein reines E-Auto umzusteigen. Der Kraftstoffverbrauch Hybridautos überzeugt durch seine Flexibilität. Du tankst wie gewohnt und nutzt trotzdem elektrische Energie.
Der Verbrenner ist lange nicht am Ende. Er entwickelt sich weiter und findet im Hybridantrieb eine neue Rolle. Diese Kombination macht den Umstieg vom klassischen Auto einfacher. Viele Fahrer wählen diesen Weg als ersten Schritt in die elektrische Mobilität.
Einführung in die Hybridtechnologie
Die Hybridantrieb Technologie revolutioniert seit Jahren die Automobilbranche. Diese Fahrzeuge nutzen geschickt zwei Antriebsarten – einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor. Der Toyota Prius gilt dabei als Pionier dieser Technik und zeigt eindrucksvoll, wie effizient moderne Hybridfahrzeuge sein können.
Was ist ein Hybridfahrzeug?
Ein Hybridfahrzeug kombiniert einen klassischen Benzin- oder Dieselmotor mit einem Elektromotor. Diese beiden Systeme arbeiten je nach Fahrsituation zusammen oder getrennt. Bei niedrigen Geschwindigkeiten fährt das Auto rein elektrisch. Steigt der Leistungsbedarf, schaltet sich der Verbrennungsmotor dazu. Plugin-Hybrid Modelle gehen noch einen Schritt weiter – sie lassen sich an der Steckdose aufladen und schaffen elektrische Reichweiten von über 100 Kilometern.
Vorzüge der Hybridtechnologie
Die Vorteile der Hybridantrieb Technologie sind vielfältig:
- Kraftstoffverbrauch sinkt um bis zu 30 Prozent
- Bremsenergie wird durch Rekuperation zurückgewonnen
- Leiser Betrieb im Stadtverkehr durch E-Motor
- Keine Reichweitenangst wie bei reinen Elektroautos
- Sofort verfügbare Drehmoment des Elektromotors
Moderne Systeme wie das Honda e:HEV nutzen einen 184 PS starken Elektromotor mit 315 Nm Drehmoment. Der Benzinmotor dient dabei hauptsächlich als Generator und greift erst bei hohen Geschwindigkeiten direkt ein. Diese intelligente Steuerung macht Plugin-Hybrid Modelle zu wahren Effizienzwundern im Alltag.
Die schwierige Entscheidung: Hybrid oder Elektro?
Die Wahl zwischen Hybrid und reinem Elektroantrieb stellt viele Autokäufer vor eine komplexe Entscheidung. Beide Technologien bieten unterschiedliche Vorteile und passen zu verschiedenen Fahrbedürfnissen. Ein genauer Blick auf Kosten, Verfügbarkeit und Umweltauswirkungen hilft bei der richtigen Wahl.
Kostenüberblick beider Technologien
Hybridfahrzeuge punkten mit attraktiven Einstiegspreisen. Der Mazda2 Hybrid startet bereits unter 25.000 Euro und verbraucht dabei weniger als 4 Liter auf 100 Kilometer. Dacia setzt auf besonders günstige LPG-Hybride und verkaufte seit 2010 weltweit über eine Million dieser Fahrzeuge. Eine Elektroauto Alternative wie der Kia K4 mit Mildhybrid-Dreizylinder gibt es schon ab 29.990 Euro.
| Fahrzeugtyp | Einstiegspreis | Durchschnittsverbrauch | Wartungskosten/Jahr |
|---|---|---|---|
| Vollhybrid | ab 24.000 € | 3,8-5,5 l/100km | 450-650 € |
| Plug-in-Hybrid | ab 35.000 € | 1,5-3,0 l/100km + Strom | 500-750 € |
| Elektroauto | ab 30.000 € | 15-20 kWh/100km | 350-500 € |
Verfügbarkeit von Modellen
Der deutsche Markt bietet eine beeindruckende Auswahl an Hybridmodellen. Allein japanische Hersteller führen 79 verschiedene Hybridvarianten, davon 28 als Voll- oder Plug-in-Hybrid. Premium-Marken erweitern ihr Portfolio stetig: Der Mercedes-Benz GLC Hybrid gehört zu den beliebtesten SUV-Hybriden. Mercedes plant für 2026 neue C-Klasse Modelle mit Verbrenner-Hybrid-Varianten parallel zu reinen Elektroversionen. Der sportliche BMW i8 zeigt, dass Hybridtechnik auch Fahrspaß bedeutet.
Umweltaspekte im Vergleich
Hybridfahrzeuge reduzieren CO₂-Emissionen deutlich gegenüber reinen Verbrennern. Ein moderner Vollhybrid stößt etwa 90-120 g CO₂ pro Kilometer aus. Reine Elektroautos fahren lokal emissionsfrei, ihre Gesamtbilanz hängt vom Strommix ab. Bei deutschem Strommix erreicht ein Elektroauto nach etwa 60.000 Kilometern den Break-even-Punkt gegenüber einem sparsamen Hybrid.
Infrastruktur: Lade- versus Tankstellen
Die Frage nach der passenden Infrastruktur spielt eine zentrale Rolle bei der Wahl zwischen verschiedenen Antriebsarten. Während reine Elektrofahrzeuge auf ein wachsendes Ladenetz angewiesen sind, punkten Hybridfahrzeuge Vorteile durch ihre Flexibilität bei der Energieversorgung. Die bestehende Tankstelleninfrastruktur bleibt dabei ein wichtiger Faktor für viele Autofahrer.
Verbreitung von Ladestationen
Deutschland verfügt aktuell über rund 167.000 öffentliche Ladepunkte, wobei die durchschnittliche Auslastung bei nur 8,7 Prozent. Die Bundesregierung plant bis 2030 eine Million Ladepunkte zu erreichen. In Mecklenburg-Vorpommern beträgt die mittlere Entfernung zur nächsten Schnellladesäule etwa 4,5 Kilometer. Diese Zahlen zeigen: Das Ladenetz wächst, erreicht aber noch nicht die Dichte des klassischen Tankstellennetzes.
Tankstellennetz für Hybridfahrzeuge
Ein entscheidender Vorteil zeigt sich bei der Nutzung bestehender Tankstellen. Hybrid statt Elektro bedeutet: Du kannst deutschlandweit an über 14.000 Tankstellen tanken. Autogas-Hybride wie der Dacia Jogger nutzen zusätzlich etwa 6.500 LPG-Tankstellen. Diese Vielfalt eliminiert die Reichweitenangst komplett und macht spontane Fahrten problemlos möglich.
Zukunft der Mobilität
Die Klimakrise treibt die Transformation der Mobilität voran. Automobilhersteller setzen auf verschiedene Technologien gleichzeitig. Moderne Verbrennungsmotoren in Hybriden dienen als Brückentechnologie, während das Ladenetz weiter ausgebaut wird. Die Hybridfahrzeuge Vorteile liegen in dieser Übergangsphase klar auf der Hand: Sie verbinden bewährte mit neuer Technik und bieten maximale Flexibilität für unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse.
Reichweite und Flexibilität von Hybridfahrzeugen
Die Reichweite spielt bei der Wahl zwischen Elektro- und Hybridfahrzeugen eine entscheidende Rolle. Moderne Hybridfahrzeuge bieten eine beeindruckende Kombination aus elektrischer Reichweite und der Sicherheit eines Verbrennungsmotors. Der Kraftstoffverbrauch Hybridautos zeigt sich besonders im Stadtverkehr von seiner besten Seite, wo der Elektromotor seine Stärken ausspielen kann.
Vorteile der Reichweite
Plug-in-Hybride erreichen heute elektrische Reichweiten zwischen 30 und 100 Kilometern. Der Toyota RAV4 Plug-in-Hybrid schafft beispielsweise bis zu 100 Kilometer rein elektrisch. Für den täglichen Arbeitsweg reicht das völlig aus. Nach dem elektrischen Fahranteil springt der Benzinmotor ein und ermöglicht Gesamtreichweiten von über 800 Kilometern. Diese Flexibilität macht Hybridfahrzeuge zur idealen Wahl für Pendler mit unterschiedlichen Fahrprofilen.
Einfluss auf die Fahrweise
Die Hybridtechnologie verändert das Fahrverhalten grundlegend. Der Toyota Prius hat diese kultivierte Fahrweise perfektioniert: leise, effizient und entspannt. Moderne Systeme simulieren sogar Schaltgetriebe mit Paddeln für ein sportlicheres Fahrgefühl. Die serielle Hybridtechnik sorgt für einen gleichmäßigen Vortrieb ohne Zugkraftunterbrechung.
| Fahrzeugtyp | Elektrische Reichweite | Gesamtreichweite | Ideales Einsatzgebiet |
|---|---|---|---|
| Vollhybrid | 2-5 km | 900-1000 km | Stadt und Überland |
| Plug-in-Hybrid | 30-100 km | 600-900 km | Pendler bis 50 km |
| Elektroauto | 200-500 km | 200-500 km | Stadtverkehr |
Der Kraftstoffverbrauch Hybridautos profitiert stark vom individuellen Fahrprofil. Wer regelmäßig lädt und kurze Strecken fährt, kann den Toyota Prius oder andere Hybridmodelle nahezu emissionsfrei bewegen. Die Reichweitenflexibilität eliminiert die Reichweitenangst komplett und macht Hybride zur praktischen Alternative für alle, die noch nicht vollständig auf Elektro umsteigen möchten.
Leistung: Hybrid vs. Elektro
Die Hybridantrieb Technologie hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Moderne Hybride bieten beeindruckende Leistungswerte, die reine Elektroautos in bestimmten Bereichen übertreffen können. Die Kombination aus Verbrenner und Elektromotor ermöglicht eine einzigartige Kraftentfaltung.
Beschleunigung und Fahrverhalten
Plugin-Hybrid Modelle zeigen ihre Stärke besonders bei der Beschleunigung. Der Porsche 911 Turbo S Hybrid erreicht mit 711 PS den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 2,5 Sekunden. Die Vorteile der Hybridantrieb Technologie zeigen sich durch die sofortige Kraftentfaltung des Elektromotors. Der Toyota RAV4 Plug-in-Hybrid bietet mit 304 PS und Allradantrieb eine perfekte Balance aus Leistung und Effizienz.
Sportwagen wie der VW T-Roc R nutzen Mildhybrid-Systeme für 333 PS Systemleistung. Mit 400 Nm Drehmoment und Features wie Driftmodus zeigen Plugin-Hybrid Modelle ihre Vielseitigkeit im Fahrdynamikbereich.
Technische Unterschiede im Antrieb
Die technischen Konzepte unterscheiden sich deutlich zwischen den Antriebsarten:
| Modell | Systemleistung | Antriebsart | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Audi RS5 | 500+ PS | V6-Turbo Hybrid | Elektrifizierter Turbolader |
| Mercedes S 580 | 530 PS | V8 Mild-Hybrid | 750 Nm Drehmoment |
| Honda Prelude | 184 PS | Vollhybrid | Atkinson-Zyklus Generator |
Hybridfahrzeuge auf dem Markt
Der Hybridmarkt zeigt sich 2023 dynamischer denn je. Neben etablierten Modellen wie dem Toyota Prius bringen deutsche Premium-Hersteller spannende Neuheiten. Die Vielfalt reicht vom kompakten Stadtflitzer bis zur Luxuslimousine mit beeindruckender Systemleistung.
Beliebte Modelle 2023
Der Honda Jazz sicherte sich kürzlich den Gesamtsieg im TÜV-Report 2025. Seit 2022 gibt es das Modell ausschließlich als Hybrid. Der Mazda CX-5 startet in dritter Generation mit einem 2,5-Liter Benziner und 141 PS ab 34.990 Euro. Im Premium-Segment überzeugt der Mercedes-Benz GLC Hybrid mit seiner ausgewogenen Mischung aus Effizienz und Komfort.
Die Mercedes S-Klasse erhielt ein umfangreiches Update mit 2.700 neuen Bauteilen. Die Modelle S 450 und S 500 nutzen den M256 Evo Motor mit 600 Nm Drehmoment. Audi plant für Q7 und Q9 einen Vierliter-V8-Biturbo Plug-in-Hybrid mit gewaltigen 782 PS.
Hersteller und deren Innovationen
Kia ersetzt den Ceed durch den neuen K4 mit mildhybridisiertem Dreizylinder. Zwei 1,6-Liter-Turbomotoren bieten bis zu 180 PS. Der BMW i8 setzte früh Maßstäbe im Sportwagen-Segment. Sein Design und die Plug-in-Hybrid-Technik inspirierten viele Nachfolger. Der Toyota Prius bleibt der Pionier unter den Hybriden und zeigt mit jeder Generation neue Effizienzrekorde.
Der Verbrennungsmotor: Eine tragende Rolle
Der Verbrennungsmotor bleibt ein wichtiger Baustein der Mobilität. Trotz des Trends zur Elektromobilität setzen viele Fahrer auf bewährte Technik. Die Kombination aus Verbrenner und Elektromotor macht Hybridfahrzeuge zur praktischen Elektroauto Alternative für den Alltag.
Warum der Verbrenner noch relevant ist
Die Automobilindustrie investiert weiter in Verbrennungsmotoren. BMW perfektioniert seine B48- und B58-Motorenfamilie mit Mildhybrid-Technik. Mercedes optimiert die Dieselmotoren der OM 656 Evo-Reihe mit elektrisch beheizten Katalysatoren. Diese Entwicklungen senken den Kraftstoffverbrauch Hybridautos deutlich.
Flottengrenzwerte zwingen Hersteller zum Umdenken. Fast alle neuen Verbrenner erhalten eine Hybridunterstützung. Die Technik bietet Vorteile:
- Bewährte Infrastruktur mit dichtem Tankstellennetz
- Große Reichweite ohne Ladezeiten
- Niedrigere Anschaffungskosten als reine Elektrofahrzeuge
- Flexibilität bei Langstrecken und Urlaubsfahrten
Technologische Entwicklungen im Bereich Verbrennungsmotor
Moderne Verbrennungsmotoren erreichen beeindruckende Werte. Neue Einspritzsysteme arbeiten mit höherem Druck und verbessern die Effizienz. Die Leistungsausbeute steigt bei sinkendem Verbrauch.
| Hersteller | Motorentechnologie | Verbrauchsreduzierung |
|---|---|---|
| BMW | 48V-Mildhybrid | Bis zu 15% |
| Mercedes | Elektrischer Katalysator | Bis zu 20% |
| Volkswagen | TSI mit Zylinderabschaltung | Bis zu 12% |
Ab 2026 gibt es keine komplett neuen Verbrennungsmotoren mehr. Hersteller fokussieren sich auf Modernisierungen bestehender Aggregate. Die Zukunft gehört der Elektrifizierung als Elektroauto Alternative mit optimiertem Kraftstoffverbrauch Hybridautos.
Richtlinien und Vorschriften
Die deutsche Gesetzgebung beeinflusst die Wahl zwischen verschiedenen Antriebsarten deutlich. Automobilhersteller stehen vor der Aufgabe, strenge Flottengrenzwerte einzuhalten. Die Politik setzt klare Zeichen für eine nachhaltige Verkehrswende. Hybrid statt Elektro wird dabei zur strategischen Entscheidung vieler Fahrer.
Aktuelle Umweltgesetze in Deutschland
Deutschland plant das Ende reiner Verbrenner bis 2035. Die EU-Abgasnorm Euro 7 verschärft ab 2025 die Grenzwerte für alle Fahrzeuge. Städte dürfen Umweltzonen einrichten und Dieselfahrverbote aussprechen. Die CO₂-Steuer verteuert fossile Kraftstoffe jährlich.
Autobauer zahlen Strafzahlungen bei Überschreitung der CO₂-Flottenziele von 95 Gramm pro Kilometer. BMW, Mercedes und Volkswagen entwickeln deshalb parallel verschiedene Antriebskonzepte. Die elektronische Optimierung der Steuergeräte hilft bei der Einhaltung der Normen.
Förderungen für hybride Modelle
Plug-in-Hybride erhalten bis Ende 2024 den Umweltbonus von maximal 4.500 Euro. Die Kfz-Steuer reduziert sich bei Hybridfahrzeugen je nach CO₂-Ausstoß. Dienstwagenfahrer profitieren von der halbierten Versteuerung des geldwerten Vorteils.
- Befreiung von Fahrverboten in Umweltzonen
- Kostenlose Parkplätze in einigen Kommunen
- Reduzierte Mautgebühren auf bestimmten Strecken
Diese Hybridfahrzeuge Vorteile machen den Umstieg attraktiv. Toyota und Honda nutzen ihre jahrzehntelange Hybrid-Erfahrung für den deutschen Markt.
Verbrauchermeinungen zu Hybridfahrzeugen
Die Akzeptanz der Hybridantrieb Technologie wächst stetig bei deutschen Autofahrern. Aktuelle Studien zeigen ein deutlich gesteigertes Interesse an Hybridfahrzeugen als praktische Elektroauto Alternative. Die Zulassungszahlen sprechen eine klare Sprache: Während reine Verbrenner-Zulassungen um 16 Prozent zurückgingen, verzeichneten Hybridfahrzeuge einen beeindruckenden Anstieg von 30,5 Prozent.
Umfragen zur Kundenzufriedenheit
Die Continental-infas Mobilitätsstudie offenbart interessante Einblicke in die Kundenperspektive. Fast die Hälfte der befragten US-Amerikaner kann sich einen Hybrid als nächstes Fahrzeug vorstellen. Deutsche Autofahrer zeigen sich ähnlich aufgeschlossen gegenüber der vielseitigen Hybridantrieb Technologie.
| Befragungsgruppe | Positive Einstellung zu Hybrid | Kaufbereitschaft |
|---|---|---|
| Hersteller | 85% | Sehr hoch |
| Endkunden | 72% | Hoch |
| Ingenieure | 58% | Mittel |
| Motorenexperten | 55% | Mittel |
Mythen über Hybrid vs. Elektro
Viele Vorurteile prägen die Diskussion um die Elektroauto Alternative. Hybride seien zu teuer und zu komplex – diese Meinung vertreten vor allem Skeptiker. Die Realität zeigt ein anderes Bild. Moderne Hybridfahrzeuge bieten eine ausgereifte Technologie zu wettbewerbsfähigen Preisen. Viele Kunden sehen Hybride als perfekte Zwischenlösung, da sie noch nicht bereit für reine Elektroautos sind.
Die Rolle der Automobilhersteller
Die Automobilindustrie befindet sich im Wandel. Während einige Hersteller voll auf Elektromobilität setzen, verfolgen andere eine breite Strategie mit verschiedenen Antriebsarten. Japanische Hersteller zeigen sich als Vorreiter im Hybrid-Segment: 28 von 79 verfügbaren Modellen sind als Voll- oder Plugin-Hybrid Modelle erhältlich. Diese Vielfalt zeigt, dass der Verbrennungsmotor in Kombination mit elektrischen Antrieben weiterhin eine wichtige Rolle spielt.
Investitionen in die Hybridentwicklung
Deutsche Premiumhersteller investieren massiv in beide Technologien. Der BMW i8 war ein Pionier unter den sportlichen Plugin-Hybriden und zeigte früh das Potenzial dieser Technik. Mercedes-Benz erweitert kontinuierlich sein Portfolio: Der Mercedes-Benz GLC Hybrid verbindet Luxus mit Effizienz und spricht damit eine breite Käuferschicht an.
Strategien der großen Hersteller
Die Strategien unterscheiden sich deutlich zwischen den Herstellern:
| Hersteller | Strategie | Beispielmodelle |
|---|---|---|
| BMW | Parallel-Entwicklung | BMW i8, 330e, X5 xDrive45e |
| Mercedes-Benz | Breites Hybrid-Portfolio | Mercedes-Benz GLC Hybrid, E 300 e, S 580 e |
| Toyota | Hybrid-Fokus | Prius, Corolla Hybrid, RAV4 Hybrid |
| Dacia | Alternative Kraftstoffe (LPG) | Sandero, Duster, Jogger |
Dacia verfolgt einen anderen Weg: Seit 2010 verkaufte die Renault-Tochter über eine Million Fahrzeuge mit Autogas-Antrieb. Diese Nischenstrategie zeigt, dass nicht nur elektrische Lösungen gefragt sind. Chinesische Hersteller fokussieren sich fast ausschließlich auf reine Elektrofahrzeuge – eine riskante Strategie angesichts der aktuellen Marktentwicklung.
Ausblick: Die Zukunft der Hybridtechnologie
Die Automobilindustrie steht vor spannenden Zeiten. Während reine Elektrofahrzeuge weiter an Popularität gewinnen, entwickelt sich die Hybridantrieb Technologie rasant weiter. Die kommenden Jahre versprechen bahnbrechende Innovationen, die das Fahrerlebnis revolutionieren werden.
Trends und Innovationsprognosen
Toyota setzt auf Vielfalt und plant für 2028 einen Brennstoffzellen-Hilux. Die neue Software-Plattform Arene bringt Over-the-Air-Updates direkt ins Fahrzeug. BMW geht mit der 3er-Reihe neue Wege: Vier Zentralrechner und KI-gestützte Assistenzsysteme definieren moderne Hybridfahrzeuge neu.
Mercedes plant für die S-Klasse cloudbasierte Dämpferregelung. Das innovative Superscreen-Layout zeigt, wie digitale Features die Fahrzeugsteuerung prägen. Porsche verbindet geschickt Tradition mit Moderne: 711 PS starke Modelle würdigen die Stuttgarter Vorwahl 0711.
Hybrid vs. Elektro: Was kommt als Nächstes?
Die Frage Hybrid statt Elektro bleibt aktuell. Hybridantriebe überbrücken die Zeit, bis bessere Batterietechnologien verfügbar sind. Das Ladenetz wächst stetig, erreicht aber noch nicht die gewünschte Dichte. Hybride bieten die perfekte Zwischenlösung: Sie kombinieren elektrische Effizienz mit bewährter Verbrenner-Reichweite.
Die nächsten fünf Jahre werden zeigen, welche Technologie sich durchsetzt. Experten sehen Hybride als wichtigen Baustein der Mobilitätswende. Sie ermöglichen den sanften Übergang zur Elektromobilität und bewahren gleichzeitig die Flexibilität konventioneller Antriebe.
Fazit: Hybrid als Übergangslösung?
Die Mobilitätswende in Deutschland kommt langsamer voran als geplant. Viele Autofahrer wechseln nicht direkt vom Verbrenner zum reinen Elektroauto. Sie wählen stattdessen Hybridfahrzeuge als Elektroauto Alternative. Der Grund ist einfach: Fehlende Ladepunkte, hohe Anschaffungskosten und begrenzte Reichweiten von E-Autos schrecken ab. Hybride füllen diese Lücke perfekt aus.
Ranking der besten Optionen
Der Toyota Prius bleibt der Klassiker unter den Hybridfahrzeugen. Er beweist seit Jahren seine Zuverlässigkeit und Effizienz. Dacia zeigt mit seinen Hybrid-Modellen, dass umweltbewusstes Fahren nicht teuer sein muss. Der niedrige Kraftstoffverbrauch Hybridautos macht sie zur praktischen Wahl für Pendler und Vielfahrer. Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen bauen ihr Hybrid-Angebot stetig aus. Sie bieten Kunden eine breite Palette vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine.
Verantwortung für die Umwelt und Mobilität
Autohersteller stehen vor einer schwierigen Aufgabe. Sie müssen strenge Flottengrenzwerte einhalten und gleichzeitig profitable Fahrzeuge verkaufen. Hybride helfen dabei, beide Ziele zu erreichen. Der Kraftstoffverbrauch Hybridautos liegt deutlich unter dem reiner Verbrenner. Modelle wie der Toyota Prius zeigen: Umweltschutz und Alltagstauglichkeit schließen sich nicht aus.
Hybridantriebe werden uns noch Jahre begleiten. Sie sind keine perfekte Lösung, aber ein wichtiger Schritt. Bis genügend Ladestationen vorhanden sind und Batterien günstiger werden, bleiben sie die beste Elektroauto Alternative für viele Fahrer. Die Zukunft gehört der Elektromobilität. Der Weg dorthin führt für die meisten Menschen über den Hybrid.






